SOFTWAREPROJEKT WINTERSEMESTER 2021/2022

In diesem Semester gab es neben acht externen Projekten mit echten Kunden ebenfalls drei interne Projekte im Auftrag des Fachgebiets Software Engineering, dessen Kunden Prof. Schneider und M. Sc. Jianwei Shi waren. Die externen Projekte wurde jeweils doppelt vergeben, so dass der Kunde am Ende des Semestters jeweils zwei fertige Produkte zur Auswahl erhält. Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Studierenden wurden die internen Projekte bis zu vier Mal vergeben. Im Folgenden finden Sie nun eine Übersicht der Projekte, die von den Studierenden im Wintersemester 2021/2022 durchgeführt wurden.

PROJEKT AGILE MAPS

Kunde: Capgemini - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Agile Entwicklungsmodelle (z.B. Scrum) zählen mit zu den beliebtesten Herangehensweisen um der modernen Softwareentwicklung. Flexibilität, Kundenzufriedenheit und die Möglichkeit schnell auf Änderungen zu reagieren, stehen dabei mit im Vordergrund. Diese Einführung solcher agiler Entwicklungsmodelle wird als „Agile Transformation“ bezeichnet. Um Unternehmen dabei zu unterstützen gibt es diverse Möglichkeiten, z.B. mit einem Kundenworkshop, indem die einzelnen Bestandteile, wie die Unternehmenswerte, Techniken und Prozesse, anhand einer Karte nahegebracht werden. Das Unternehmen Capgemini möchte dabei alle seinen zukünftigen Projekten agil mit Scrum durchführen. Wichtig, um solche Prozesse einzuführen, sind unteranderem auch die Strategieplanung, welche das Management meist fordert. Im Rahmen dessen soll die Software „Agile Maps“ genutzt werden, welche einen dabei unterstützt solche erklärbaren Modelle zu erstellen. Das geschieht, indem man auf einer Benutzeroberfläche die Unternehmenswerte und agilen Werte einer der Entwicklungsmethode schrittweise aufeinander durch die Verwendung von Synonymen abbildet. Dadurch soll klar werden, wie man diese agile Strategie konkret im Unternehmen umsetzt und nutzt, also z.B. eine höhere Entscheidungsfreiheit des Teams um die Offenheit in Scrum zu gewährleisten. Im Programm soll man dabei aus einer Datenbank von den agilen Werten bestimmter Entwicklungsmodelle als Grundlage auswählen können, weitere Begriffe hinzufügen, Verbindungen zwischen ihnen ziehen, diese Auswerten und vieles mehr.

  • Agile Maps.1

    Projektvideo Agile Maps.1 (Vision Video)

  • Agile Maps.2

    Projektvideo Agile Maps.2

PROJEKT CV-PARSER

Kunde: Data Assessment Solutions GmbH - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Das Unternehmen Data Assessment Solutions entwickelt eine Software-Platform zum Managen der Verfügbarkeiten, Fähigkeiten, Projekteinsätze der Mitarbeiter für Unternehmen. Weil solche Daten oft schon in anderen Quellen vorliegen, z.B. in LinkedIn Profilen und diese nicht nochmal händisch erfasst werden sollen müssten um Aufwand zu sparen, soll ein Software-Tool entwickelt werden.
    Mit diesem Tool soll es möglich sein die Lebenslaufdaten aus einem Dokument zu extrahieren und in ein einfach verarbeitbares Format konvertieren zu lassen. Die Anwendung sollte dabei als Web-Anwendung umgesetzt werden. Im Grundlegenden soll man von der LinkedIn Seite einer Person die Kerninformationen wie z.B. Name, Stadt/Region/Land, Skills, Berufserfahrung usw. extrahieren können. Anstatt jedoch auf LinkedIn direkt zuzugreifen soll aus Sicherheitsgründen die Profilseite mit <STRG + A> kopiert werden können und ins Tool eingefügt werden können, um diese dort einzusehen. Zusätzlich haben das Kopieren und Einfügen den Vorteil, dass man die Technik auch auf andere Formate/Quellen erweitern kann, z.B. Word-Lebensläufe. Das Tool soll dann die HTML-Formatierungen bereinigt, die Daten extrahiert und in einer geeigneten Struktur gespeichert haben. Die Ergebnisse sollen dabei übersichtlich auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden. Eine mögliche Erweiterung des Tools wäre dabei die Anpassung an Word-Lebensläufe. Die Herausforderung dabei ist insbesondere, dass anstelle vom festen Format auf LinkedIn z.B., die Lebensläufe immer anders aussehen können.

  • CV-Parser.1

    Projektvideo CV-Parser.1 (Vision Video)

  • CV-Parser.2

    Projektvideo CV-Parser.2 (Vision Video)

DIVISIONMANAGER

Kunde: Nordwestdeutscher Volleyball-Verband e.V. (NWVV) - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband e.V. (NWVV) ist zuständig für die Durchführung und Organisation des Volleyballsports in Niedersachsen und Bremen. Dabei betreutet der NWVV mehr als 800 Vereine, über 2400 aktive Hallen-Mannschaften, darunter 40000 Aktive und über 20000 Hobby- und Freizeitvolleyballspieler. Ein großer Teil der Arbeit steckt dabei in der jährlichen Organisation des Hallenbetriebs, wobei Mannschaften organisiert, eingeteilt und auf die Saison vorbereitet werden müssen. Um den Aufwand dieser Organisation zu verringern und die zuständigen Personen zu entlasten soll eine Web-Anwendung erstellt werden, mit der man diese Aufgaben leicht erledigen kann. Zuerst soll in einer Datenbank der Anwendung alle Vereine des dem Nordwestdeutschen Volleyball Verband aufgeführt sein, darunter mit Vereinsnamen, Mannschaftsname, Stammhalle etc. Die Daten dazu kommen idealerweise aus einer bereits vorhandenen Datenbank des Verwaltungssystems SAMS des NWVV. Zusätzlich sollen auch Spielhierarchien mit den Spielklassen, Staffeln und Mannschaften angelegt werden können. Mit der Anwendung soll man diese organisieren können und eine entsprechende Spielklasseneinteilung nach bestimmten Kriterien, z.B. kürzeste Gesamtkilometer, vornehmen können. Auf Basis der Kriterien soll die Anwendung den optimalen Plan finden. Manuelle Anpassungen sollen zudem auch möglich sein. Die Ergebnisse der Einteilung sollen dann visualisiert werden können auf einer geografischen Landkarte angezeigt werden. Darunter soll auch eine farbliche Anzeige auf der Karte je nach Spielklasse mit den Staffeln möglich sein. Für die Mannschaften sollen entsprechend auch Statistiken gezeigt werden bezüglicher der Gesamtkilometer, Fahrzeit usw. Die Ausgabe der Entscheidungskriterien sollen auch grafisch darstellbar um die Akzeptanz bei den Mannschaften zu fördern und Handlungssicherheit zu geben. Die Entscheidungswege und Ergebnisse sollen in einem geeigneten Format gespeichert werden können, z.B. als PDF. Die Gestaltung und Aufmachung der Software ist dabei flexibel ausgelegt, d.h. die Entwickler haben einen gewissen Freiheitsspielraum.

  • DivisionManager.1

    Projektvideo DivisionManager.1

  • DivisionManager.2

    Projektvideo DivisionManager.2 (Vision Video)

HALLOEINSTEINMANAGER

Kunde: Stadtteilgespräch Roderbruch - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    „Hallo Einstein“ ist ein Projekt des Stadtteilgesprächs Roderbruch e.V., welches die Lernförderung für Schulkinder im H-Roderbruch gebiet anbietet. Dabei werden ca. 100 Schulkinder mit einer regelmäßigen Lernförderung (2 x pro Woche) versorgt. Die Förderungen passieren dabei in bestimmten, festgelegten Förderungszeiträumen. Am Ende eines solches Zeitraums werden die Stunden mit der Region Hannover abgerechnet. Der Verwaltungsaufwand und die Dokumentationspflicht fordern jedoch sehr viel Zeit, die im Kontakt mit den Lernhelfern und Schülern entsprechend verloren geht. Die Software soll diesen Aufwand letztendlich reduzieren.
    In dieser soll man Dokumentationsbögen für die Kinder ausfüllen und die Stunden festhalten. Am Ende des Abrechnungszeitraumes sollen dann die Stunden in eine Rechnung übertragen werden. In den Bögen soll auch festgehalten werden, wie viele Förderungsstunden noch zur Verfügung stehen. Die Leiter des Vorhabens sollen administrativen Zugang haben und Eltern, Kinder und Lehrhelfer anlegen können. Letztere sollen dann nur die Eingaben zu den jeweiligen Kindern in den Dokumentationsbögen machen. In der Planung soll auch ersichtlich sein, ob es zeitliche Überschneidungen oder Lücken gibt und welche Vertretungen zeitlich möglich sind. Umgesetzt werden soll das Ganze als Web-Anwendung oder mobile Applikation, verfügbar auf den gängigen Betriebssystemen und Plattformen, also Tablets, Smartphones, und Desktop PCs. Bei den mobilen Geräten werden zwar iPads für die Lernhelfer bereitgestellt, aber Android Geräte können auch im Einsatz sein.

  • HalloEinsteinManager.1

    Projektvideo HalloEinsteinManager.1 (Vision Video)

  • HalloEinsteinManager.2

    Projektvideo HalloEinsteinManager.2 (Vision Video)

KNAG

Kunde: Kaufmännische Krankenkasse (KKH) - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Für die KKH, eine gesetzliche Krankenkasse mit Hauptverwaltung in Hannover, soll im Rahmen dieses Projekts eine Gesundheits-App für die etwa 1.6 Millionen Menschen Kund*innen entwickelt werden. So soll ein weiterer Schritt Richtung Digitalisierung gemacht werden und den Kund*innen das bestmögliche Nutzererlebnis geboten werden. Dabei sollen diverse Features für die Kund*innen bereitgestellt werden. Im Kern sollen die Kund*innen sich in der App einloggen können, Bilder per Kamera erstellen und als PDF hochladen können oder auch per Standardort-Finder die nächsten Servicezentren der KKH über Open Street Maps finden. Auf der Startseite soll ein Newsfeed angezeigt werden, aus dem man sich News-Artikel aussuchen und lesen kann. Darüber hinaus sollen auch Features implementiert werden, welche die App attraktiver machen und diese von Standard-Apps abheben sollen. Kund*innen sollen z.B. in einem Bonusheft Badges verdienen können, indem bestimmte Aufgaben ausgeführt werden. Der „Nachweis“ dieser Aufgabe soll dann beispielsweise über ein Foto geschehen. Ein optionales Feature kann z.B. noch ein Schrittzähler integriert werden, damit die Kund*innen auch so Punkte sammeln und diese auf einer Bestenliste einsehen können. Ein weiteres Feature ist eine Medikamenten-Übersicht, in der die nötigen Medikamente gemanagt werden können und per Push-Nachrichten an die Einnahme erinnert werden soll. Weiterhin soll eine erste Hilfe-Sektion bereitgestellt werden, in der eine Übersicht über die wichtigsten Sofortmaßnahmen angezeigt werden. Im Design und der Umsetzung der App ist dabei Flexibilität gegeben.

  • Knag.1

    Projektvideo Knag.1 (Vision Video)

  • Knag.2

    Projektvideo Knag.2

ODOOLINK

Kunde: itestra - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Im Unternehmen iestra wird unter anderem Odoo für die Erfassung von Arbeitszeiten zu den verschiedenen Aufgaben in diversen Projekten verwendet. Gerade für die Planung ist die zeitnahe Erfassung dieser Arbeitszeiten wichtig. Vor dem Projekt war die Zeiterfassung dabei nur über eine Online-Webmaske möglich. Die Übernahme der Daten ist zwar über eine Excel-Import Funktion möglich, jedoch gibt es dafür kein Standardformat, weshalb die Kompatibilität mit anderen Zeiterfassungs-Apps nicht gewährleistet ist. Die Daten anders automatisiert zu übernehmen ging bisher nicht. Im Rahmen des Projekts soll daher eine App-Entwickelt werden, welche an den Odoo-Server angebunden ist um alle relevanten Daten zu erfassen und den Ablauf effizienter zu gestalten als in der Webmaske. Zu den erfassten Daten gehören z.B. Daten des Mitarbeiters, also an welchem Projekt gearbeitet wurde und welche Aufgaben erledigt wurden. Diese Projekte und Aufgaben sollen über das Backend abgerufen werden können. Um die Eingabe zu erleichtern, sollen zudem intelligente Vorschläge zu Projekten und Aufgaben gemacht werden, je nachdem, was zuletzt oder häufig genutzt wurde. Die Zeit soll mit einer Timer-Funktion festgehalten werden. Die Daten sollen zudem auch offline erfasst werden können, um dann später auch synchronisiert zu werden. In einer Kalenderansicht soll man die Stunden zur Kontrolle einsehen können. Über GPS soll ebenso erkannt werden, ob ein Nutzer im Büro war und ggf. diesen zur Stundenbuchung auffordern.

  • OdooLink.1

    Projektvideo OdooLink.1

  • OdooLink.2

    Projektvideo OdooLink.2

PRAXISORGANISATION

Kunde: Zahnärzte am Fischerglacis - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    In einer Zahnarztpraxis ist ein Praxisverwaltungssystem (PVS) kaum noch wegzudenken. Es ermöglicht die Verwaltung von Patientenbezogenen Daten, Behandlungen aber auch der Organisation aller Praxisabläufe. Während Mitarbeiter*innen zwar eingepflegt werden können, ebenso wie Öffnungszeiten und individuelle Arbeitszeiten festgelegt, so fehlt bisher die Möglichkeit in PVS Behandlungszimmer, Zahnärtzt*innen und Mitarbeiter*innen einander zuzuordnen. Eine derartige Planungshilfe wäre dabei hilfreich. Daher soll für die Zahnärzte am Fischerglacis in diesem Projekt eine Software zur Unterstützung der Organisation entwickelt werden, welche die vorherige Lösung von Excel- bzw. Open Office-Dokumenten ablösen soll. Im Programm sollen diverse Planfeatures und Zuordnungsmöglichkeiten implementiert werden. Darunter soll man z.B. die Anzahl von Arbeitsplätzen und Behandlungszimmern, die Behandlungszeiten festlegen können aber ebenso, welche(r) Zahnärzt*in und welche(r) Zahnmedizinische Fachangestellte welches Behandlungszimmer nutzt und welche Zuordnung es bei den Tätigkeiten gibt. Diese Zuordnungen sollen dabei individuell erfolgen können. Auch zeitliches Management z.B. durch Festlegung von Öffnungszeiten und Arbeitseinteilungen und Festhalten von Arbeitszeiten soll möglich sein.
    In einer tabellarischen Ansicht soll man die auf den Öffnungszeiten und Arbeitszeiten basierenden, entstehenden Pläne einsehen, ggf. als PDF exportieren und nach Bedarf bearbeiten oder neu erstellen können. Komfortfeatures wie z.B. Drag- and Drop von Personal oder, dass beim Verwalten der verschiedenen Dienstpläne der Status farblich markiert wird, auch umgesetzt werden.
    Weitere Features wie z.B. eine Warnfunktion bei Falschzuordnungen von Mitarbeitern bei der Planung sind auch denkbar. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was mit der Software möglich wäre. Wichtig ist für die Software die Nutzbarkeit. Die Funktionen sollen leicht zu verstehen und Nutzen sein.

  • Praxisorganisation.1

    Projektvideo Praxisorganisation.1

  • Praxisorganisation.2

    Projektvideo Praxisorganisation.2

QNIPSIE

Kunde: qnips GmbH - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Das Unternehmen qnips entwickelt führende Plattformen zur Digitalisierung der Gemeinschaftsverpflegung, also Softwarelösungen für Kantinen, Mensen und Gemeinschaftseinrichtungen, welche sowohl im In- als auch im Ausland eingesetzt werden.
    Es ist zudem vorteilhaft sich nicht nur über die Kantinenangebote zu informieren, sondern wie sich in Corona-Zeiten etabliert hat teils auch Bestellungen im Vorfeld zu tätigen. Heutzutage werden Messenger, Chat- und ganze Social Intranet Lösungen immer mehr in Unternehmen verwendet. Auch als Vertriebs-/Marketingkanal sieht man auf Webseiten gelegentlich kleine Chatfenster, in denen man aber nicht unbedingt mit einem Menschen am anderen Ende redet, sondern stattdessen mit einem Chatbot. Im Rahmen dieses Projekts soll ein solche Chatbot, z.B. als Web-Widget, mittels dialogorientierter KI entwickelt werden, welcher einen über das aktuelle Speiseangebot der Kantine informiert und Bestellungen entgegennimmt. Für die Umsetzung ist dabei Dialogflow, ein dialogorientiertes KI-System von Google, präferiert. Im Verlauf des Gesprächs mit dem Bot kann man dann eine Auswahl der Speiseangebote treffen, weitere Artikel hinzufügen oder die abschließen. Danach werden die Daten der Bestellung an das bestehende qnips-System zur Weiterverarbeitung gereicht. Mögliche Erweiterungen könnten Richtung Zahlungsverarbeitung oder noch Produktanpassungen gehen (z.B. extra Käse auf einer Pizza). Wichtig ist in erster Linie aber, dass die Kernfunktionalität gegeben ist.

  • qnipsie.1

    Projektvideo qnipsie.1

  • qnipsie.2

    Projektvideo qnipsie.2

QNIPSTV

Kunde: qnips GmbH - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Das Unternehmen qnips entwickelt führende Plattformen zur Digitalisierung der Gemeinschaftsverpflegung, also Softwarelösungen für Kantinen, Mensen und Gemeinschaftseinrichtungen, welche sowohl im In- als auch im Ausland eingesetzt werden.
    qnips besitzt bereits ein Signage-System, das auf Android basiert und Android-TV-Boxen als „Player“ für beliebige Displays nutzt. Diese im Konzernumfeld einzusetzen ist aber schwierig, da zertifizierte Hardware dafür eingesetzt werden muss und der Aufwand dieses Prozesses höher als der Nutzen ist. qnips bietet jedoch die Möglichkeit an Web-/HTML Templates für die Präsentation zu verwenden, die per Link aufrufbar sind. Im Rahmen dieses Projekts soll ein Digital Signage System entstehen, welches zur Verwaltung der Bildschirme und dessen Anzeigen dient. Dieses soll es den Kunden leichter machen die Templates für die entsprechenden Bildschirme komfortable in einem Online-Portal zu managen, ohne dass die qnips-Android-Player verwendet werden müssen. Über das Webportal soll man dann die zugehörigen Bildschirme und deren Verbindungsstatus einsehen können. Eigenschaften wie z.B. Name, Typ oder Größe des Bildschirms sollen auch zur schnellen Identifizierung dargestellt sein. Das Hinzufügen der Bildschirme soll über eine URL und einen Connection Code erfolgen, welcher auf dem entsprechenden Bildschirm angezeigt wird. Bildschirme zu entfernen, soll natürlich auch möglich sein. Zusätzlich soll man dann für die Bildschirme Playlists anlegen, in denen man den Inhalt, Zeitpunkt (z.B. Uhrzeit, Wochentag und Wiederholung), die Dauer etc. des angezeigten Contents bestimmt. Denkbare Erweiterungen wären z.B. eine Live-Ansicht des Bildschirms oder das Einblenden eines Logos oder Wunschbilds, um schnell den angezielten Bildschirm zu finden oder das Einbinden von anderen vorgefertigten Widgets. Auch denkbar wäre das Gruppieren von Bildschirmen, um eine Playlist auf mehreren von diesen darzustellen.

  • qnipsTV.1

    Projektvideo qnipsTV.1

  • qnipsTV.2

    Projektvideo qnipsTV.2

INTELLIGENTCOACH (INTERNES PROJEKT)

Kunde: FG Software Engineering (Prof. Dr. Kurt Schneider) - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Der Intelligent Coach ist ein Tool, welches Studierende dabei unterstützen soll diverse Kernkompetenzen zu erlernen, üben und zu bewerten, die man für das Studium zwar braucht, was aber kaum in Lehrveranstaltungen vermittelt wird. Dazu zählen z.B. das Schreiben einer Bachelorarbeit, wie man richtig zitiert und wissenschaftliche Publikationen schreibt oder auch wie man Vorträge hält.
    Das Tool soll dabei auf mehreren Leveln unterstützen, von einfachen Materialien bis hin zu automatisiertem Feedback oder gar individuelle Rückmeldungen mithilfe von Heuristiken und vielleicht Machine Learning. Im Rahmen des Softwareprojekts sollen dabei die grundlegenden Komponenten des Systems zum Thema „Vortrag im Studium“ entstehen. Zu den Grundfunktionalitäten zählen mitunter die Möglichkeit Material hochzuladen und Module einzubinden, eine Hilfefunktion für unerfahrene Nutzer oder auch die einfache Konto- und Rechteverwaltung. Mit den Fortgeschritteneren aber auch nötigen Funktionen sollen dann Foliensätze nach bestimmten Regeln, z.B. Kontrast oder Schriftgröße, bewertet werden können, möglichst aber auch Vorträge samt den Folien mit einer Machine-Learning Komponente. Zusätzlich soll es auch Community-Funktionen geben, mit der andere Vorträge bewerten können oder Erfahrungen teilen. Bei der Umsetzung soll dabei Benutzbarkeit und Funktionalität im Vordergrund stehen, da die Software eventuell von anderen Studierenden genutzt werden, aber auch erweitert werden.

  • IntelligentCoach.1

    Projektvideo IntelligentCoach.1

  • IntelligentCoach.2

    Projektvideo IntelligentCoach.2 (Vision Video)

  • IntelligentCoach.3

    Projektvideo IntelligentCoach.3

SE-KALENDER (INTERNES PROJEKT)

Kunde: FG Software Engineering (Prof. Dr. Kurt Schneider) - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Beim SE-Kalender handelt es sich um ein SE-internes Projekt, in welchem eine Web-Anwendung entwickelt wird, welches zwar einen Kalender abbildet, aber noch über dessen herkömmliche Funktionalität hinausgeht. Die Software soll am Ende auch eingesetzt werden um mitunter Dienstreisen, Abwesenheiten wie Urlaub aber auch andere Termine zu verwalten und mehr.
    Es sollen nicht nur Termine eingetragen, verändert und gelöscht werden können. Wichtig sind die verschiedenen Sichten je nach Rolle und einige weitere Sonderfunktionen. Zuerst soll es ein Rollen-Management geben, d.h. verschiedene Rollen wie Administrator, Mitarbeitende und Sonderrollen (z.B. Gäste oder Vorgesetzte), welche verschiedene Rechte und Funktionen haben. So kann ein Administrator z.B. Benutzer einladen, hinzufügen oder löschen, Gäste hätten aber andere Rechte. Im Kalender wird zwischen verschiedenen Terminarten unterschieden, so z.B. private Termine, die nur für den Benutzer sichtbar oder auch für andere, je nach Freigabe des Termins. Andere Terminarten können z.B. benutzerdefinierte Termine, Urlaub oder öffentliche Termine sein, die für alle Sichtbar sind. Über E-Mails sollen dann jeweils die beteiligten Personen informiert werden, sobald ein Termin erstellt wird, der sie betrifft. Termine sollen zudem farblich gekennzeichnet werden können und nach Priorität geordnet werden können. Über die E-Mails soll man auch an Termine erinnert werden. Die Rückkehr in den Präsenzbetrieb muss nach Vorgabe des Präsidiums dabei unter Einhaltung bestimmter Regeln erfolgen. Um das zu unterstützen, soll eine Anwesenheitsverwaltung integriert werden, in der Beispielsweise Festgehalten werden kann wer wann im Büro ist, ob zu viele Leute anwesend sind und entsprechend davor gewarnt wird. Zuletzt ist eine selektive Übernahme von Terminen auch wichtig. Privat- und Lehrstuhltermine sollten nicht gemischt oder gar geteilt werden sollen, jedoch sollen im eigenen Kalender sämtliche Termine stehen. Daher kann es sein, dass man eigene externe Kalender verwendet. Der Abgleich ausgewählter Terminarten zwischen Google, Outlook und dem SE-Kalender ist daher eine besonders wertvolle Funktion. Wichtig ist ebenso, dass die Anwendung sich an verschiedene Endgeräte (PC, Tablet, Smartphone, …) anpasst und eine gute Nutzbarkeit sowie Funktionalität gegeben ist.

  • SE-Kalender.1

    Projektvideo SE-Kalender.1 (Vision Video)

  • SE-Kalender.2

    Projektvideo SE-Kalender.2 (Vision Video)

  • SE-Kalender.3

    Projektvideo SE-Kalender.3 (Vision Video)

  • SE-Kalender.4

    Projektvideo SE-Kalender.4 (Vision Video)

VIVIPLAYER (INTERNES PROJEKT)

Kunde: FG Software Engineering (M. Sc. Jianwei Shi) - Projektausschreibung

  • Projektbeschreibung

    Visionvideos sind eine relativ neue Form der Dokumentation im Requirements Engineering. Mit ihnen vermittelt man die Produktvision und grobe Visualisierungen der gewünschten Funktionalitäten. Sie dienen damit als Ausgangspunkt für Diskussionen und eine erfolgreiche Anforderungserhebung. Leider sind diese Videos oft unstrukturiert und die Handhabung mit herkömmlichen Video-Playern ist oft ungeeignet, um zu gewünschten Zeitpunkten oder Inhalten zu springen. Daher soll in diesem Projekt ein Video Player für Visionvideos (ViViPlayer) als Web-Anwendung entwickelt werden, mit denen man schnell durch diese navigieren aber auch schriftliche Dokumentation durchführen kann. Es sollen damit also auch Anforderungen aus der Diskussion protokolliert werden, bestenfalls mit der zugehörigen Quelle. Da die Anforderungserhebung Teil der agilen und traditionellen Entwicklung ist soll das Tool entsprechend auch in beiden eigensetzt werden. Im Programm unterscheidet man zwischen den beiden Rollen Moderator und Teilnehmer. Der Moderator navigiert im Video und leitet die Session live, während die Teilnehmer das Video synchronisiert mitschauen können und ihre Kommentare festhalten können. Der Moderator kann diese Anforderungen dann einsehen aber auch eigene festhalten.
    In der Vorbereitungsphase der Session soll das hochgeladene Video automatisch segmentiert werden. Diese soll man dann auch anpassen und entsprechend umbenennen können. Zwischen den Segmenten kann der Moderator dann mit einem Klick im Video hin und her springen. Das Video wird dann bei den Teilnehmern entsprechend synchronisiert. Während des Abspielens können die Teilnehmer dann Anforderungen in Form von User Stories festhalten, welche dann dem entsprechenden Segment zugeordnet werden. Das ist mithilfe eines Template möglich. Zusätzliche sollen Umfragen/Verständnisfragen vom Moderator gestellt werden können, welche die Teilnehmer zu bestimmten Zeitpunkten beantworten sollen. Eine weitere Interaktionsmöglichkeit ist die Einbettung von Annotationen im Video. Am Ende sollen mit unter die erhobenen Anforderungen/User Stories samt Screenshots des Shots, sowie die Ergebnisse der Umfragen exportiert werden, darunter auch als odt-Datei. Mögliche Erweiterungen könnten NLP für die automatische Vervollständigung von oder Rückmeldung zu Sätzen sein. Eine gute Bedienbarkeit und Funktionalität ist bei der Umsetzung wichtig.

  • ViViPlayer.1

    Projektvideo ViViPlayer.1

  • ViViPlayer.2

    Projektvideo ViViPlayer.2 (Vision Video)

  • ViViPlayer.3

    Projektvideo ViViPlayer.3